Aktuelle Ausgabe

Bd. 1 (2019): Sprachen – Schriftkulturen – Identitäten der Antike. Beiträge des XV. Internationalen Kongresses für Griechische und Lateinische Epigraphik, Wien, 28. August bis 1. September 2017: Einzelvorträge

Sprachen – Schriftkulturen – Identitäten der Antike. Beiträge des XV. Internationalen Kongresses für Griechische und Lateinische Epigraphik, Wien, 28. August bis 1. September 2017: Einzelvorträge

Herausgegeben von Franziska Beutler und Theresia Pantzer

 

Der vorliegende Band enthält die Artikel von 24 Vorträgen, die auf dem XV. Internationalen Kongress für Griechische und Lateinische Epigraphik gehalten wurden. Veranstalter des Kongresses, der vom 28. August bis 1. September 2017 im Hauptgebäude der Universität Wien stattfand, waren zum einen das „Institut für Alte Geschichte und Altertumskunde, Papyrologie und Epigraphik“ der Historisch-Kultur­wissenschaftlichen Fakultät der Universität Wien, zum anderen das „Institut für Kulturgeschichte der Antike – Documenta Antiqua, Abteilung Epigraphik“ der Öster­reichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW). Je eine Abendveranstaltung fand im Hauptgebäude der ÖAW und im Rathaus der Stadt Wien statt; die Kongress-Exkursion führte zur Römerstadt Carnuntum. Die Zahl der registrierten Teilnehmerinnen und Teilnehmer betrug knapp 450 Personen.

Die Vorträge der beiden Plenarsitzungen waren dem Leitthema des Kongresses „Sprachen — Schriftkulturen — Identitäten der Antike“ gewidmet. Die zwanzig thematischen Sektionen des Kongresses mit insgesamt 136 Vorträgen sowie die zusätzlich präsentierten 82 Poster boten einen allgemeinen Überblick über die laufenden Forschungen zur Griechischen und Lateinischen Epigraphik und den aktuellen Stand der beiden Disziplinen. Hierbei wurden gattungsspezifische Frage­stellungen behandelt oder aber epigraphische Zeugnisse für ausgewählte Themen der Sozial-, Institutionen-, Militär-, Wirtschafts-, Religions- und Rechtsgeschichte ausge­wertet. Besondere Würdigung fand die Vorstellung von Neufunden (darunter nicht wenige magische Texte) sowie die spätantik-byzantinische Epigraphik. Bei der Planung und Durchführung der Sektionen haben die jeweiligen Chairs wertvolle Unterstützung geleistet.

Für das Programm des Kongresses siehe https://epicongr2017.univie.ac.at/programme/

Die Poster sind abrufbar unter https://epicongr2017.univie.ac.at/publikation-von-kongressbeitraegen/poster/

Die Großveranstaltung wäre ohne finanzielle Zuschüsse nicht möglich gewesen. Bedeutsame Subventionen kamen von den beiden veranstaltenden Institutionen, zum einen von der Universität Wien, vertreten durch die Historisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät und das Institut für Alte Geschichte, zum anderen von der ÖAW, vertreten durch das Institut für Kulturgeschichte der Antike – Documenta Antiqua. Erhebliche Mittel haben ferner der Verlag Holzhausen, das Rathaus Wien und das Vienna Convention Bureau beigetragen. Die Exkursion wurde von der Römerstadt Carnuntum gefördert.

Die wissenschaftliche Abwicklung des Kongresses oblag den Mitgliedern des Organisationskomitees: Petra Amann, Franziska Beutler, Chiara Cenati, Thomas Corsten, Wolfgang Hameter, Fritz Mitthof, Christoph Samitz, Veronika Scheibelreiter-Gail und Hans Taeuber. Die mannigfaltigen Aufgaben des Kongressbüros, für mehrere Jahre die zentrale Schaltstelle für die planerische und logistische Vorbereitung der Veranstaltung, wurden von Theresia Pantzer mit Bravour bewältigt. Für die professionelle Betreuung der Veranstaltung während der Kongress-Woche haben studentische Kräfte Sorge getragen: Birgit Ebmer, Victor Dumitru, Alexander Gangoly, Gabriele Gober, Tina Hobel, Patrizia Lütt, Katharina Michner, Niklas Rafetseder und Benjamin Schrott.

Den Blickfang unseres Kongresses, das Logo, das die Nymphe Castalia darstellt, die im Arkadenhof der Universität Wien steht, basiert auf einem Entwurf von Olivier Gengler. Die Verbindung von Antike und Wien hätte keine schönere Idee finden können.

Allen genannten Personen und Institutionen gilt unser aufrichtiger Dank!

Die Beiträge zu den Plenarvorträgen sind unter dem Leitthema „Sprachen – Schriftkulturen – Identitäten der Antike: Fest- und Plenarvorträge“ als Tyche Supplementband 10 publiziert.

 

Veröffentlicht: 2019-04-02

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Die Wiener Beiträge zur Alten Geschichte online (WBAGon) ist eine Reihe, die für Publikationen aus dem Bereich der Alten Geschichte und Altertumskunde sowie der Epigraphik und Papyrologie zur Verfügung steht. Das können sowohl monographische Werke als auch Sammlungsbände, wie etwa Akten zu Kongressen, umfassen.

Die WBAGon möchten für Autoren von höchstqualifizierten Publikationen eine rasche und unkomplizierte Plattform bieten, ihre wissenschaftlichen Erkenntnisse einem möglichst breiten Publikum frei zugänglich machen.

Interessierte Autoren können direkt mit der Redaktion in Kontakt treten.

Manuskripte können als Worddokumente (doc oder docx) sowie als PDF per E-Mail an die Redaktion (franziska.beutler@univie.ac.at, katharina.knaepper@univie.ac.at) eingereicht werden. Die Autoren werden gebeten, für eine Einheitlichkeit der Zitierweise innerhalb eines Bandes zu sorgen. Es werden unten stehende Richtlinien empfohlen, aber auch andere Zitierweisen werden akzeptiert. Eine individuelle Gestaltung nach den Bedürfnissen des Bandes ist nach Absprache mit der Redaktion möglich.

Für Inhalt und Form der Beiträge sind sachlich und rechtlich allein die Autoren bzw. die Herausgeber des Bandes verantwortlich.

Empfohlene Richtlinien

Autorenname

Die Verfasser werden stets mit abgekürztem Vornamen zitiert und von dem nachfolgenden Titel der Monographie bzw. dem Aufsatztitel durch ein Komma getrennt (Beispiel 1, 2).

Bei Festschriften, Kongressberichten und Ähnlichem wird der Name des Autors und der Titel unter Hinzufügung von „in:“ vor das Hauptwerk gesetzt (Beispiel 2).

Zwei oder mehrere Verfasser werden durch Komma getrennt.

Bei Zitaten mit (o. Anm.) wird der Autorenname ohne Vorname angeführt (Beispiel 3). 

Monographien

Der Titel der Monographie wird ungekürzt und kursiv angeführt. Auf die Angabe des Untertitels kann verzichtet werden; wird er jedoch genannt, so ist er vom Titel durch einen Punkt zu trennen.

Die Bandnummer (ohne „Bd.“) wird in römischen, weitere Unterabteilungen in arabischen Ziffern angegeben, wobei römische und arabische Zahlen nicht durch Komma getrennt werden (Beispiel 4).

Nach dem Titel werden nach einem Komma Erscheinungsort und Erscheinungsjahr genannt, nach einem weiteren Komma folgt die Seitenzahl.

Ist die Monographie innerhalb einer Publikationsreihe erschienen, so ist deren Sigel bzw. Titel in Klammer hinter dem Buchtitel zu setzen und die Bandnummer der Reihe arabisch anzugeben (Beispiel 2, 4).

Die benutze Auflage wird durch eine vor dem Erscheinungsjahr hochgestellte Ziffer angegeben. 

Zeitschriften, Nachschlagewerke und Enzyklopädien

Hinter dem Zeitschriftensigel steht die Bandzahl mit der Jahreszahl zwischen Klammern. Danach folgt ohne Komma die Seitenzahl. Die Zeitschriftensigel werden nach der Liste der L’année philologique angegeben (Beispiel 5).

Nachschlagewerke und Enzyklopädien werden bei Mehrbändigkeit wie Zeitschriften, sonst wie Monographien zitiert. Die Sigel der Werke werden nach der Liste im Neuen Pauly angegeben (Beispiel 6). 

Antike Autoren, Inschriften, Papyri

Die Abkürzungen der griechischen und lateinischen Autoren und ihrer Werke orientieren sich an dem Abkürzungsverzeichnis des Neuen Pauly.

Abkürzungen epigraphischer Editionen befolgen F. Bérard e.a., Guide de l’Épigraphiste. Bibliographie choisie des épigraphies antiques et médiévales, Paris 42010 (siehe auch http://www.antiquite.ens.fr/IMG/file/pdf_guide_epi/abreviations_guide.pdf)

Die Zitate der papyrologischen Editionen, Reihen, Kongreßberichte etc. folgen den Abkürzungen der Checklist of Editions of Greek, Latin, Demotic and Coptic Papyri, Ostraca and Tablets: http://papyri.info/docs/checklist

Rückverweise

Auf in einer vorigen Anmerkung genannte Arbeiten soll mit Autorenname, einem Kurztitel und Verweis auf die entsprechende Anmerkung verwiesen werden, nach diesem Verweis in Klammern folgt kein Komma (Beispiel 3).

Abkürzungsverzeichnisse für Literaturangaben können verwendet werden. Es wird aber gebeten, Titel, die weniger als dreimal zitiert werden nicht abzukürzen, sondern sie direkt in der ersten relevanten Fußnote komplett zu zitieren und später mit einem Verweis auf die entsprechende Anmerkung, wie oben dargestellt, anzugeben (Beispiel 3).

Die Abkürzungen ff. und a.O. sind bitte zu vermeiden! 

Zitierbeispiele: 

  1. E. G. Turner, The Typology of the Early Greek Codex, Philadelphia 1977, 55.
  2. J. Gascou, Les codices documentaires égyptiens, in: A. Blanchard (Hrsg.), Les débuts du codex (Bibliologia 9), Turnhout 1989, 71–101.
  3. Turner, Typology (o. Anm. 3) 34.
  4. P. von Moos, Consolatio. Studien zur mittelalterlichen Trostliteratur über den Tod und zum Problem der christlichen Trauer I–IV (Münstersche Mittelalter-Schriften 3), München 1971–1972.
  5. G. Alföldy, Taurisci und Norici, Historia 15 (1966) 224–241.
  6. Th. Lenschau, Hannibal, RE 7, 2 (1912) 2323–2351.